Emmy von Dincklage

Amalie Ehrengarte Sophie Wilhelmine (Emmy) von Dincklage-Campe (* 13. März 1825 auf Gut Campe, Gemeinde Kluse, Emsland; † 28. Juni 1891 in Berlin), evangelisch-lutherisch, war eine deutsche Romanschriftstellerin.

Bereits zu ihren Lebzeiten verfasste der deutsch-schweizerischer Literaturhistoriker, Sinologe, Übersetzer und Bibliothekar Heinrich Kurz (* 28. April 1805 in Paris; † 24. Februar 1873 in Aarau) eine Biografie über Emmy von Dincklage, die im Salon für Literatur, Kunst und Gesellschaft (1873, Band 1, Seiten 727-732, Herausgeber: Julius Rodenberg, Verlag von A. H. Payne, Leipzig) veröfentlicht wurde. Die Transkription dieser Biografie ist hier nachzulesen.

Bauern-Adel

Novelle von Emmy von Dincklage aus dem Jahr 1873

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ese Novelle spielt in einem Dorf im Emsland. Da gibt es auf der einen Seite den Freiherrn Casper Adrian von Schlump auf Dalbrook als Vertreter des „Herren-Adels“ und auf der anderen Seite die erfolgreichen und seit Jahrhunderten ansässigen Bauern von Tangen, Twicker und Wiebrink als Vertreter des selbsternannten „Bauern-Adels“. Mit einem gewissen Hochmut sieht der Bauern-Adel sich als modern und zukunftsgewandt, den Herren-Adel dagegen als charakterlos und in der Vergangenheit stehen geblieben.

In dieses Standesdenken baut Emmy von Dincklage Konflikte um Erbangelegenheiten, Liebschaften, Hochzeiten und einem verloren gegangenen Sohn ein; letztendlich ziehen Bauern- und Herren-Adel an einem Strick - gemeinsam bilden sie den starken Kern des Emslandes.

Gemeinfreies Werk
Wiedergefundene Perlen der Literatur Nr. 56, 1. Auflage, 2020

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Das Unglückskind

Novelle von Emmy von Dincklage aus dem Jahr 1872

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mmy von Dincklage erzählt in dieser Novelle die Geschichte von Tobias Spahn, der von Geburt an von seiner Großmutter Drüke als Unglückskind bezeichnet wird. Denn Drüke, eine arme verwitwete Postillonsfrau, ist mit ihrer polternden direkten Art nicht gerade beliebt. Dazu ist sie in der Männerwelt auch noch durchsetzungsfähig. Und Kläre, die Mutter von Tobias, muss ihr Kind alleine aufziehen; da kann es sich nur um ein Unglückskind handeln.

Zehn Jahre später spielt das Unglückskind vielen Menschen im Dorf Hüsingen einen Streich nach dem anderen. Als Tobias sich schließlich dafür verantworten muß, läuft er weg.

Weitere zehn Jahre später kommt Tobias in sein Dorf als weit gereister und erfolgreicher Maschinenfachmann zurück. Er fühlt sich nun gar nicht mehr als Unglückskind. Doch Laurence, eine junge Frau und reiche Erbin, ebenso wie Tobias 10 Jahre in der Fremde aufgewachsen, behandelt Tobias arrogant von oben herab, da er nicht aus so guter Familie kommt wie sie. Enttäuscht verlässt Tobias wieder als Unglückskind seine Heimat. Laurence sieht ihren Fehler ein und als Tobias nach einiger Zeit zurückkommt, finden beide zueinander. Tobias wird ein „glückliches Unglückskind“.

Gemeinfreies Werk
Wiedergefundene Perlen der Literatur Nr. 54, 1. Auflage, 2020

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Das Volkslied des Emslandes

Dokumentation von Emmy von Dincklage aus dem Jahr 1870

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it ihren Novellen und Romanen hat Emmy von Dincklage das Emsland nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern wie den USA oder Frankreich bekannt gemacht. Als gebürtige Emsländerin verbrachte sie einen großen Teil ihres Lebens im Emsland und war dadurch auch mit dem Leben und der Kultur im Emsland bestens vertraut. Somit war es naheliegend, dass sie auch in einer Dokumentation die Volkslieder mit dem Leben und der Kultur im Emsland miteinander verband.

Gemeinfreies Werk
Wiedergefundene Perlen der Literatur Nr. 58, 1. Auflage, 2020

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Der Striethast

Novelle von Emmy von Dincklage aus dem Jahr 1873

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ese Novelle spielt zu Anfang des 19. Jahrhunderts und, wie fast alle Werke von Emmy von Dincklage, im Emsland. Rolf und Anntrin kommen in ihrer Liebe zuerst nicht zusammen, weil eine unbarmherzige Patriarchin sich gegen diese Liebe wendet. Nachdem Rolf über eine Finte, eine angebliche Hexerei, eine Meinungsänderung der Patriarchin herbeiführt, lehnt Anntrin die Verbindung zu Rolf ab; lieber sei sie mit einem ehrlichen Hexer zusammen, als dass ihre Ehe auf einen Betrug fußt.

Gemeinfreies Werk
Wiedergefundene Perlen der Literatur Nr. 15, 1. Auflage, 2020

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Die Bienenkönigin

Novelle von Emmy von Dincklage aus dem Jahr 1873

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agdalena Wittfeld, geb. van Steen, verwitwete Frau des Bürgermeisters Wittfeld, wird im Volksmund „Die Bienenkönigin“ gerufen, weil der Balkonvorbau ihres Hauses an einen Bienenkorb erinnert. Sie selbst ist eine herrische, herrschsüchtige Frau, die ihren Stiefsohn Josef, ihre Tochter Lisette und ihre Enkelin Agnes zur Unterwürfigkeit zwingt. Als ihr leiblicher Sohn und Liebling Amandus stirbt, taucht plötzlich der unbekannter Enkel Daniele aus Italien auf, der Anspruch auf das gesamte Familienerbe der Wittfelds erhebt. Agnes und Daniele verlieben sich ineinander. Doch ihre Großmutter spinnt eine Intrige dagegen, in deren Folge Agnes stirbt und der Großmutter nachgewiesen wird, dass sie ihre zweite Ehe unrechtmäßig eingegangen ist und somit keinen Anspruch auf das Wittfeldsche Vermögen hat. Daniele ist zwar rechtmäßiger Eigentümer des Wittfeldschen Vermögens, verlässt aber in tiefer Trauer um Agnes das Emsland und kehrt nach Italien zurück. „Die Bienenkönigin“ muss das Wittfeldsche Anwesen verlassen und verbringt ihren Lebensabend mit ihrer Tochter Lisette, die unter diesen Umständen förmlich aufblüht.

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Wiedergefundene Perlen der Literatur Nr. 59, 1. Auflage, 2020

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Die Burgmannshöfe

Novelle von Emmy von Dincklage aus dem Jahr 1873

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in Burgmannshof oder Burgmannenhof bzw. Burgmannenhaus wurde vom jeweiligen Burgherrn oder Landesherrn in Städten mit Festungscharakter auf oder neben größeren Burgen des Hochadels oder königlichen Burgen als Wohnsitz eines niederadligen Burgmannes oder einer Burgmannenfamilie angelegt. In der Stadt H. gab es zwei Burgmannshöfe, den der Scharpeborgs und den der Kohbergs. Hervorgegangen sind sie aus einem Streit zweier Kohberg-Brüder; einer der Brüder verließ den Kohberg und gründete den Scharpeborg. Eines Tages wurde der Kohberghof von der eingeheirateten Familie Backer unrechtmäßig übernommen. Von da an lastete ein Fluch auf den Kohberghof. Die letzte verbliebene Kohberg-Frau Thekla musste auf ihren eigenen Hof als Magd arbeiten. Doch sie erkannte, dass es in ihrer Macht lag, den Fluch zu beenden und den Kohberhof bzw. das mit dem Hof verbundene Vermögen wieder in die Kohberg- und Schapeborg-Familie zurückzuführen. „Recht bleibt Recht“ ist Theklas Lebenssinn. Und für ihre Recht auf den Kohberghof ist sie bereit, auf ein glückliches Leben mit ihrem Vetter aus dem Scharpeborg-Hof zu verzichten.

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Wiedergefundene Perlen der Literatur Nr. 60, 1. Auflage, 2020

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Die Ohmsager von Poggendiek

Eine Novelle über menschliche und familiäre Schicksale aus dem jähr 1873.

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er Bauer Jakob „Coe“ Poggendiek lässt das Leben schleifen, nachdem seine Jugendliebe Maria-Angela mit einem anderen durchgebrannt ist und dann auch noch seine Verwandtschaft an Typhus verstarb. Doch die Liebe und Verantwortung zu seinem Neffen, den er aufzieht, und die Suche nach seiner Jugendliebe sind sein Lebenselixier. Schließlich findet sich eine heruntergekommene und geistig verwirrte Maria-Angela wieder bei ihm ein und erzählt, dass ihr Mann ihre gemeinsame Tochter verkauft hat. Coe begibt sich auf die Suche nach dem Mädchen, findet sie, und nimmt sie bei sich zu Hause als „Nichte“ auf.

Ohm ist die Kurzform der veralteten Bezeichnung Oheim für Onkel. Neffen und Nichten sind die Ohmsager, weil sie zu ihrem Onkel Ohm sagen.

Gemeinfreies Werk
Wiedergefundene Perlen der Literatur Nr. 57, 1. Auflage, 2020

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Die quade Grethe

Eine Novelle über Liebe und verratene Liebe, Boshaftigkeit und familiäre Verbundenheit aus dem Jahr 1872.

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argarete - ein junges Mädchen in einem Bauerndorf - wird aufgrund ihres boshaften und frechen Verhaltens auch quade Grethe gerufen. Ihre Lebenseinstellung unterstreicht ihre Charakterzüge: „Unfrieden muß sein, wie der Sturm sein muß und die Mücken und alles Schlimme.“

Grethe ist verliebt in Jan Witte. Doch die Eltern der beiden sind Feinde. Jans Eltern stehen in Schuld bei Grethes Eltern. Darüber ist Jans Vater verbittert und Jans Mutter wird deshalb schwer krank. Jan selbst möchte Priester werden. Doch Grethe spielt ihre boshaften Spiele, um Jan im heimischen Dorf zu halten. In ihren Schachzügen bindet sie auch Casper, ein Sohn aus einer reichen Familie, ein und spielt Jan und Casper gegeneinander aus. Jan geht schließlich doch als Priester nach Amerika. Grethe wiederum heiratet Casper, obwohl sie ihn nicht liebt. Tief enttäuscht, dass sie ihren Jan nicht an sich binden kann, rächt sie sich an Jan und Casper.

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Wiedergefundene Perlen der Literatur Nr. 20, 1. Auflage, 2020

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Die Ungleichen

Novelle von Emmy von Dincklage aus dem Jahr 1873

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eonore, eine 42-jährige norddeutsche, erfolgreiche Schriftstellerin, schreckt lange Zeit vor einer Beziehung mit dem 31 Jahre alten ungarischen Schriftsteller Geza, der noch Lebens- und Schaffenskraft sammeln muss, zurück. Sie empfindet sich und Geza als zu »ungleich«. Doch schließlich willigt sie in die Ehe ein. Als die Ehe auf eine Zerreißprobe gestellt wird, sieht Eleonore zur Rettung der Ehe nur die Möglichkeit, ihren Geza zu verlassen. Geza durchläuft einen Läuterungsprozess, in dem er altert, aber auch als Schriftsteller erfolgreich wird. Schließlich erkennt er, dass er nur mit seiner wahren Liebe - Eleonore - glücklich werden kann. Denn nach der schweren Zeit sind aus den beiden »Ungleichen« zwei »Gleiche« geworden.

Gemeinfreies Werk
Wiedergefundene Perlen der Literatur Nr. 42, 1. Auflage, 2020

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Die Wiedergeher

Novelle von Emmy von Dincklage aus dem Jahr 1872

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n dieser Tragödie charakterisiert von Dincklage die handelnden Personen durch biblische Gestalten und legt den Kern der Handlung in den nicht-christlichen Mythos der Wiedergeher, der Untoten, die im Grab keine Ruhe finden und als Gespenstererscheinung Angst und Schrecken verbreiten.

In einem Beziehungsdrama zwischen Steffen / Marianne auf der ei-nen Seite und Clas / Thekla auf der anderen Seite erschlägt der nicht besonders christliche, aber vermögende Bauer Steffen den gottesfürchtigen Zimmerer Clas. Aufgrund einer nächtlichen Ge-spenstererscheinung mit dem toten Clas als Wiedergeher grämt Marianne sich zu Tode - sie fühlt sich für den Tod von Clas verantwortlich. Doch auch Marianne kommt von den Toten zurück. Schließlich wirkt sie auf ihren Ehemann Steffen ein, Verantwortung für seine Gräueltat zu übernehmen.

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Wiedergefundene Perlen der Literatur Nr. 46, 1. Auflage, 2020

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Die zehnte Muse

Novelle von Emmy von Dincklage aus dem Jahr 1873

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e neun griechischen Musen, jeder werden als griechischer Göttin Eigenschaften und Zuständigkeiten aus den Künsten und der Wissenschaft zugeschrieben, werden in dieser Novelle von neun jungen Frauen dargestellt, die sich anlässlich des Geburtstages der Justizrätin Reiting in derem Haus zu einer Aufführung einfinden - neun junge Frauen, die das bequeme Leben in der Stadt genießen. Gast ist auch der junge Willbrecht von Flor, der als Waise bei seiner Taufpatin aufwächst, von dieser als weltfremder Knabe mit künstlerischem Anspruch erzogen wird, und der von dem „idealisierten Weibe“ träumt. Eigentlich ist er Angelika versprochen, der Tochter der Justizrätin Reiting. Doch auf der Geburtstagsfeier erfährt Willbrecht die Geschichte über Anna Lene, Freiin von Pranken. Sofort beginnt er von ihr als zehnter Muse zu schwärmen und sucht sie tags darauf auf ihrem Hof an der Ems auf. Hier erlebt er, wie Anna Lene als selbstbewusste Frau ihr Leben einsetzt, um den Durchbruch eines Deiches beim einem Emshochwasser zu verhindern. Willbrecht ändert seine ganze Lebenseinstellung, entwickelt sich zu einem selbstbewussten Mann, der mit beiden Beinen im Leben steht, und kann so schließlich Anna Lene für sein Herz gewinnen.

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Wiedergefundene Perlen der Literatur Nr. 46, 1. Auflage, 2020

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Ihr eigener Herr

Novelle von Emmy von Dincklage aus dem Jahr 1872

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ena Bredenbeck, als junges Mädchen früh verwaist, führt als 30-jährige Bäuerin ihren großen Hof sehr erfolgreich. Sie lässt sich nicht in ihr Leben und ihren Bauernhof von anderen hereinreden - sie ist, mit einer gehörigen Portion Arroganz, ihr eigener Herr. Selbst ihren Bräutigam Matthes wählt sie mehr nach Rationalität als nach Gefühl aus.

Als kriegsgefangene Franzosen im Emsland stationiert werden, verliebt sie sich Hals über Kopf in den Türken Mahomed ben Ali, der zu den Franzosen gehört; das Gerücht besagt, er sei ein afrikanischer Prinz. Doch Mahomed macht allen Frauen schöne Augen, so auch Lenas Magd Femi. Matthes, Lenas, Bräutigam, ist wiederum auch in Femi verliebt. Als Lena dies alles erkennt, auch, dass Femi als Magd glücklicher, lebenslustiger und freier ist als sie selbst, überdenkt sie ihre Lebenseinstellung. Schließlich gibt sie ihren Bräutigam Matthes für Femi frei, anerkennt Femi als Tochter und führt Femie und Matthes zum Glück. Lena erkennt: „Ja, ja! commandiren konnte ich schon, aber Andere beglücken und mich lieben lassen, das lerne ich jetzt, und das ist besser, als sein eigener Herr sein!“

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Wiedergefundene Perlen der Literatur Nr. 53, 1. Auflage, 2020

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In dreifachen Banden

Novelle von Emmy von Dincklage aus dem Jahr 1873

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drienne Rohrdorff lernt in Mailand den jungen Leutnant Felice Porro kennen, der sich unsterblich in Adrienne verliebt. Doch Felice kann Adriennes Herz nicht erobern, da es bereits an einen anderen namens Victor vergeben ist. Victor wiederum kann sich nicht zu Adrienne bekennen; die Gründe bleiben im Unklaren, doch Emmy von Dincklage deutet an, dass es sich bei Victor um König Victor Emanuel aus dem Haus Savoyen handelt, der von 1849 bis 1861 König von Sardinien-Piemont war. Die Farbe „blau“ des Hauses Savoyen spielt in dieser Novelle eine wichtige Rolle.

In ihrer unglücklichen Liebe zu Victor ist Adrienne über die Freundschaft zu Felice hoch erfreut. Ihre Bande zu Victor zerreißt. Doch schließlich erfährt Felice, dass Adrienne mit einem Österreicher verheiratet ist, einem Betrüger, der im Gefängnis verstirbt. So zerreißt auch dieses zweite Band und Adrienne kann endlich mit Felice eine Bindung eingehen, dem dritten Band in dieser Novelle.

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Wiedergefundene Perlen der Literatur Nr. 47, 1. Auflage, 2020

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Lütke Lü

Novelle von Emmy von Dincklage aus dem Jahr 1872

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moristisch-satirisch erzählt Emmy von Dincklage die Geschichte des Sievert Jansen, der bei seiner Großmutter in einem emsländischen Dorf aufwächst. Als er bei einer Hochzeit das Auftreten eines Schneiders als Zeremonienmeister erlebt, wächst auch in ihm der Wunsch, Schneider zu werden, in die Welt hinauszuziehen und als Berühmtheit in den Zeitungen erwähnt zu werden. Doch vorher gräbt er noch in der Heide eine alte Tonpfeife aus, eine Hinterlassenschaft der lütke Lü, der kleinen Leute oder Erdgeister, welche früher sichtbar umher wandelten, jetzt aber verborgen leben und nur Bevorzugten mitunter ein Zeichen ihrer Existenz zukommen lassen; damit werden die lütke Lü die Schutzgeister des jungen Sievert.

Sievert wird Schneider, zieht hinaus in die Welt, kommt zurück und heiratet die junge Wübke. Nach der Geburt von sechs Mädchen wird auch endlich der Junge Gerhadus geboren, allerdings sehr kleinwüchsig. Sievert, ein Phantast, verlässt mit Gerhardus seine Familie und lebt seinen Jugendtraum in seinem Sohn aus, ein berühmter Schneider zu sein; allerdings ist er nur ein Gaukler, der mit Gerhardus auf Jahrmärkten auftritt.

Gerhardus wird krank und stirbt, und Sievert kehrt mittellos nach Hause zurück. Dort hat seine Frau mittlerweile den Bauernhof erfolgreich geführt. Doch Sievert, der sich für die Landwirtschaft nicht begeistern kann, wird - Totengräber.

Wie heißt es zum Schluss in dieser Novelle: Solche Naturen sind die Molltonleitern in der großen Schöpfungsharmonie, die immer anders zurückkommen, als sie gingen.

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Wiedergefundene Perlen der Literatur Nr. 52, 1. Auflage, 2020

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Püntjer Dörken

Novelle von Emmy von Dincklage aus dem Jahr 1873

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inrich Maibaum und Moor wächst bei seinem Vater, einem Essigfabrikantem mit einem freudlosen kalten Wesen auf. Als Juniorchef auf Reisen entdeckt Heinrich in einer Kirche ein Gemälde, in der in der christlichen Darstellung die Personen mit reellen Personen aus dem Dorf abgebildet sind. Eine junge Frau auf diesem Gemälde fasziniert ihn: Püntjer Dörken. Diesen Spitznamen erhielt Dörken, weil sie heillos verliebt war in Püntjer Manns, einem Ems-Schiffer, der in den flachen Emsbooten, den Pünten unterwegs war. Nach diesen Booten werden die Schiffer als Püntjer bezeichnet. Heinrich ist in seinem Heimatdorf mit Elise Grütter zusammen und will sie auch heiraten. Sein mißmutiger Vater ist gegen jede Heirat, da er in jungen Jahren von seiner hübschen und lebenslustigen Frau nach der Geburt von Heinrich wegen eines anderen Mannes verlassen wurde; schließlich willigt er doch in die Hochzeit ein. Daraufhin baut Heinrich in der Nachbarschaft ein Haus. In dieser Zeit lernt Heinrich die junge Jenny kennen und verliebt sich in sie; die Hochzeit mit Elise platzt.

Jenny lebt bei ihrer Mutter und pflegt sie. Als diese von den Zulunftsplänen von Heinrich und Elise erfährt, ist sie entsetzt. Sterbenskrank führt sie ein Treffen mit Heinrich, Jenny und Elise herbei. Hier müssen alle drei erfahren, dass früher Jennys Mutter und Heinrichs Vater verheiratet waren und das eigentlich auch immer noch sind. Jennys Mutter ist Püntjer Dörken, Jennys Vater ist Püntjer Manns und Jenny und Heinrich sind Halbgeschwister. Dies bringt Heinrich und Elise wieder zusammen und Jenny sucht ihre Erlösung als barmherzige Schwester im Kloster.
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Wiedergefundene Perlen der Literatur Nr. 55, 1. Auflage, 2020

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Seine Excellenz

Novelle von Emmy von Dincklage aus dem Jahr 1873

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n elf Kapiteln, jedes einzelne charakterisiert über eine Blume, erzählt Emmy von Dincklage, wie Seine Exzellenz, der alte verwitwete Baron von Klingenberg, in die Liebesgeschichten von Nina Aschenbach eingreift. Nina ist Waise und wächst bei ihren Großeltern auf; die Aschenbachs und der Baron pflegen eine intensive Bekanntschaft, in der der Baron auch eine gewisse Verantwortung für Nina verspürt. Erst will der Baron Nina schützen, weil er glaubt, dass Wladimir Czepanowitz nicht der richtige Mann für Nina sei. Dann erkennt der Baron seinen Irrtum und fördert die Beziehung. Dabei verliebt er selbst sich in die Schwester von Wladimir, Lidy Södernäs, eine junge Witwe. Schließlich kommen auch Lidy und der Baron zusammen.

Gemeinfreies Werk
Wiedergefundene Perlen der Literatur Nr. 45, 1. Auflage, 2020

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