Dr. Hungeling Verlagsbuchhandlung und Antiquariat wurde im Juni 2020 von Dr. Andreas Hungeling gegründet. Die Verlagsbuchhandlung verfolgt das Ziel, literarische Werke, die zum Großteil in Vergessenheit geraten sind, als Buch wieder einem breiten Leserkreis zugänglich zu machen. Diese Werke erscheinen in der Reihe

Wiedergefundene Perlen der Literatur


Der Schwerpunkt der Literatur liegt im Zeitbereich 1750 - 1920. Es handelt sich ausschließlich um gemeinfreie Werke.

Viele dieser Werke liegen in der alten deutschen Fraktur-Schrift vor. Ziel der Verlagsbuchhandlung ist, diese Werke in unserer heutigen Antiqua-Schrift zu veröffentlichen. Dadurch erhalten die Autorinnen und Autoren wieder eine Stimme; sie sind nicht

stimm-los


Denn diese Autoren und Autorinnen haben viel zu sagen. Somit ist stimm-los der zentrale Titel für die Aktivitäten der Verlagsbuchhandlung.

Transkription

stimm-los versucht weitgehend, auf Erstausgaben zurückzugreifen. Es erfolgt ausschließlich eine Transkription von Fraktur in Antiqua unter Beibehaltung der damals gültigen Rechtschreiberegeln, Grammatik und Satzbildung. Lediglich Anführungszeichen bei der wörtlichen Rede werden teilweise nachgearbeitet, ebenso offensichtliche Druckfehler korrigiert, sehr selten erfolgt eine Überarbeitung der Absatzstruktur. Dadurch erscheinen die Werke den Leserinnen und Lesern in ihrer ursprünglichen Aussagekraft; es gelingt eine tiefe Aufnahme der zur damaligen Zeit herrschenden politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse.

Viele Werke werden in eigenständiger Arbeit aufwändig recherchiert und transkribiert. Für diesen Zweck legt stimm-los auch einen größeren Fundus als Antiquariat an.

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Auf Grund einer exzellenten Zusammenarbeit mit dem Deutschen Textarchiv an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften greift stimm-los auch auf den Korpus des gesamten Deutschen Textarchivs zu, kontrolliert im dortigen Qualitätsmanagement die Transkriptionen auf Fehler und bringt schließlich die Werke in das Format für die Reihe "Wiedergefundene Perlen der Literatur". Umgekehrt stellt stimm-los eigen transkribierte Werke dem Deutschen Textarchiv zur Verfügung.

Nur wenige Werke entstammen Quellen Dritter.

Die Transkription ist ein aufwändiger Arbeitsschritt. Die OCR-Technik (Optical Character Recognition) kann zwar auf die Originalscans angewendet werden, ist aber fehleranfällig, so dass Wort für Wort, Buchstabe für Buchstabe der transkribierte Text mit dem Original-Scan verglichen werden muss. Hier ein Beispielabsatz aus der Novelle "Die Fortuna von Praeneste", links der Text in der Fraktur-Schrift, rechts in Antiqua:
Banner Fraktur Antiqua
Erst nach dieser Kontrolle wird der transkribierte Text in das Buchformat "Wiedergefundene Perlen der Literatur" überführt und dann noch einmal Korrektur gelesen.

Transkription kann auch bedeuten, dass der gesamte Text vom Scan abgetippt werden muss, wie dies im Fall dieser Novelle "Die Fortuna von Praeneste" geschehen ist. Dies ist zeitlich die aufwändigste Form der Transkription