Willibald Alexis

Willibald Alexis, eigentlich Georg Wilhelm Heinrich Häring (* 29. Juni 1798 in Breslau; † 16. Dezember 1871 in Arnstadt) war ein deutscher Schriftsteller, der als Begründer des realistischen historischen Romans in der deutschen Literatur gilt.

Die Erscheinung von Anklam

Eine Novelle aus dem Jahr 1830

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uf satirische Weise erzählt Alexis eine Geschichte von einer scheinbar unheimlichen Erscheinung mitten in einer Nacht in Anklam - Geister ziehen durch die Stadt. In den nächsten Tagen und Wochen haben die Anklamer die unterschiedlichsten mystischen Erklärungen für diese Erscheinung. Als die Regierung in Berlin von dieser Erscheinung erfährt, wird eine groß angelegte Untersuchung eingeleitet: Geister darf es in Preußen unter König Friedrich II. nicht geben. Nach dem Tod von Friedrich II. zieht sich Berlin aus der Geschichte zurück und Anklam behält seine Geistergeschichte. Jahre später - mehr durch Zufall - erfahren die Anklamer die wahre Geschichte, die sich in dieser Nacht in Anklam abgespielt hatte.

Gemeinfreies Werk
Wiedergefundene Perlen der Literatur Nr. 77, 1. Auflage, 2020

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Die Schlacht bei Torgau

Eine Novelle aus dem Jahr 1830

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uch in dieser Novelle gibt Willibald Alexis der Handlung einen Rahmen mit einem bedeutenden historischen Ereignis. Die Schlacht bei Torgau, Sachsen, fand am 3. November 1760 statt. Sie gehört zu den großen Schlachten des Siebenjährigen Krieges 1756 - 1763. Mit knapp 32.000 Toten war diese Schlacht auch eine der blutigsten Massenschlachten des 18. Jahrhunderts. Ebenfalls war es die entscheidende Schlacht zwischen Preußen unter Friedrich II. und Österreich unter Generalfeldmarschall Leopold Graf Daun, die Preußen schließlich gewann.

Mit seinem Protagonisten, dem Theologen Weinland, spannt Alexis einen weiten Bogen über die Zwangsverpflichtung von „Freiwilligen“, dem preußischen Drill zur Schlachtenvorbereitung, abergläubischen Handlungen zur Erlangung von Unverwundbarkeit, Blut und Tod in der Schlacht, psychische Auseinandersetzung der Rekruten mit dem Erlebten bis hin zur Todesstrafe für Deserteure. All dem ist Weinland ausgesetzt. Und schließlich endet die Novelle doch für Weinland glücklich, er findet seinen lang vermissten Vater und seine große Liebe wieder.

Gemeinfreies Werk
Wiedergefundene Perlen der Literatur Nr. 80, 1. Auflage, 2020

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Herr von Sacken

Eine Novelle aus dem Jahr 1837 (Erstdruck); die Vorlage der stimm-los Ausgabe stammt aus dem Jahr 1910

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e Novelle spielt in der Zeit von 1711 bis 1740. Theodosus von Sacken, Freiherr von Königsberg, entstammt einer edlen Familie. Er wehrt sich gedanklich gegen jede Änderung in den Gesellschafts- und Herrschaftsstrukturen Kurlands, das ein Spielball zwischen Preußen, Russland und Polen ist. Von Sacken mit seinem «Hass gegen das ganze Menschengeschlecht« wird durch eine Verbannung nach Sibirien und Rückkehr nach Kurland geläutert. Dennoch sieht er sich in seiner Lebenseinstellung, «alles in der Welt gehe im Kreislauf, und alle Bestrebungen kehrten resultatlos auf den Punkt zurück, von wo sie ausgingen« bestätigt.

Geschickt baut Willibald Alexis in diese Novelle die historischen Gegebenheiten ein mit Sackens Gegenspieler von Biron, Herzog von Kurland, der tatsächlich zum mächtigsten Mann im russischen Reich aufstieg, um dann auch nach Sibirien verbannt zu werden.

Gemeinfreies Werk
Wiedergefundene Perlen der Literatur Nr. 2, 1. Auflage, 2020

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Iblou

Eine Novelle aus dem Jahr 1830.

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iese Novelle spielt im Spätsommer/Herbst des Jahres 1815. Im Alter von 16 Jahre nimmt W. Alexis als Freiwilliger auf Seiten Preußens am 2. Befreiungskrieg gegen Frankreich teil. Eindrucksvoll schildert er seine Kriegserlebnisse in den Ardennen bei der Belagerung des Stadt Givet. Hier kommt es auch zu einer Anhäufung von geheimnisvollen Gegebenheiten rund um den französischen Maire (Amtmann) Martin Iblou de St. A***, der mit den Deutschen kooperiert, seinen Bruder umbringen ließ, um an sein Vermögen zu gelangen und schließlich seine Nichte an ein Kloster verkaufen will.

Gemeinfreies Werk
Wiedergefundene Perlen der Literatur Nr. 13, 1. Auflage, 2020

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